Heute leben Studenten mit wie ohne anthroposophischem Hintergrund zusammen im Fichtehaus. In dieser Mischung gestaltet sich jedoch der Austausch untereinander als besonders fruchtbar. Die anthroposophische Studentengruppe bietet häufig Arbeitskreise zu anthroposophischen Themen an.
Die anthroposophische Studentengruppe bemüht sich um eine Erkenntnis, die Geist, Seele und Leib umfaßt. Dabei wird eine Arbeitsform gesucht, wie sei einem solchen umfassenden Menschenbild und wie sie dem Gegenwartsbewußtsein entspricht.
Gemeinsames Streben und nicht formelle Mitgliedschaft ermöglicht die Zusammenarbeit.
Die Studentengruppe veranstaltet Arbeitskreise allgemein antroposophischer Art, Ausspracheabende, sowie fachwissenschaftliche Kurse und künstlerische Übungen auf goetheanistisch-antroposophischer Grundlage.
Aus der Aufgabenstellung ergibt sich, dass alle Veranstaltungen prinzipiell öffentlich sind, und dass Menschen jedes Bekenntnisses, jedes Standes und jeder Nationalität teilnehmen und mitarbeiten können.
Der Freiheit einer solchen Gemeinschaftsform würde ein fester Vorstand nicht entsprechen. Darum werden Aufgaben und Verantwortungen aus der Situation heraus von Einzelnen oder von einem Kreis für begrenzte Zeit übernommen.